Sägewerk Winterholz investiert verstärkt in die nahe Zukunft
02/05/2011 15:51

Das Traditionssägewerk kann auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurückblicken. Gegründet 1913 von Norbert Haslacher, wurde der Betrieb zwischenzeitlich über 40 Jahre von Wilfriede Winter mit viel Herzblut geführt. Zur Jahrtausendwende erfolgte dann die Übergabe an Ursula und Hannes Krobath, die seither das Unternehmen,
das fünf Mitarbeiter beschäftigt, leiten und in die Zukunft führen. Dazu Hannes Krobath: „Um den internationalen Standards der Holzindustrie gerecht werden zu können, wurden in den letzten Jahren Investitionen in der Höhe von rund 1 Mio. EURO getätigt." Speziell in das Dämpfwerk mit Standort in Sachsenburg,
das der Holzveredelung und -Verarbeitung dient, wurde investiert. Ursula Krobath unterstreicht dabei, dass vorwiegend qualitativ hochwertiges Holz aus der Region zur Verarbeitung gelangt. Der Exportanteil der Winterholz GmbH liegt bei 60 Prozent, wobei überwiegend der italienische Markt bedient wird.
Japanischer Besuch bei Winterholz - Mühldorf
10/03/2011 11:50

Von links: Christoph Kulterer, Präsident des Fachverbandes Sägeindustrie Österreich Rumi Nagachima, Ursula Krobath, Hannes Krobath, Shinichi Amada und Direktor Makoto Oza
Im Zuge ihrer Europareise stattete eine Delegation des japanischen Landwirtschaftsministeriums Anfang März dem Sägewerk Winterholz in Mühldorf einen Besuch ab. Man zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Betriebes, der auf die Erzeugung von Antikholz spezialisiert ist sowie die Bedeutung des lokalen Marktes schätzt und einen Holzabholmarkt errichtet hat.
Aufbauarbeit zerstört
08/02/2008 10:40
Mitte 2003 erhielt Wilfriede Winter-Haslacher aus Mühldorf für ihre beispielhafte Waldbewirtschaftung den österreichischen Staatspreis. Doch nach Sturm Paula sind ein Großteil ihrer hochgelobten Flächen binnen Minuten zerstört worden.
Wie viel Hektar? „Das will ich nicht wissen, denn mein Gemütszustand, der am Tag nach dem Sturm auf Null war, muss sich noch bessern", sagt die agile Waldbäurin. Forstexperten sprechen von bis zu 80 Hektar schwer geschädigten Waldes - inklusive Schutzwaldprojekt im Mühldorfer Graben mit einer Schadholzmenge in der Größenordnung von 20.000 Festmetern. Die 74 Jährige überlässt auch im Angesicht der durch Sturm Paula verursachten Schäden nichts dem Zufall: Sie redet und verhandelt mit den Männern (Förster, Heer), hält überall Nachschau und denkt auch über die Zukunft nach, obwohl sie sagt: „Ich wollte meinen Enkeln einen ordentlich gepflegten Wald überlassen. Doch jetzt ist das leider nicht möglich. Aber ein paar Jahre werd ich schon noch unseren Wald pflegen."
Dabei sieht sie nicht nur ihre Probleme: „Überlegen wir doch mal, welche anderen Betriebe an der Schadholzbeseitigung arbeiten müssen und wann diese ihr Geld erhalten werden?"
Wie viel Hektar? „Das will ich nicht wissen, denn mein Gemütszustand, der am Tag nach dem Sturm auf Null war, muss sich noch bessern", sagt die agile Waldbäurin. Forstexperten sprechen von bis zu 80 Hektar schwer geschädigten Waldes - inklusive Schutzwaldprojekt im Mühldorfer Graben mit einer Schadholzmenge in der Größenordnung von 20.000 Festmetern. Die 74 Jährige überlässt auch im Angesicht der durch Sturm Paula verursachten Schäden nichts dem Zufall: Sie redet und verhandelt mit den Männern (Förster, Heer), hält überall Nachschau und denkt auch über die Zukunft nach, obwohl sie sagt: „Ich wollte meinen Enkeln einen ordentlich gepflegten Wald überlassen. Doch jetzt ist das leider nicht möglich. Aber ein paar Jahre werd ich schon noch unseren Wald pflegen."
Dabei sieht sie nicht nur ihre Probleme: „Überlegen wir doch mal, welche anderen Betriebe an der Schadholzbeseitigung arbeiten müssen und wann diese ihr Geld erhalten werden?"
Ein Sägewerk der besonderen Art
15/03/2005 15:38

Sägewerksleiter Hannes Krobath schwört auf die gute Rundholzqualität in ausgesuchten Gebieten der Oberkärntner Wälder. Nur feinjähriges, langsam gewachsenes Holz aus zumeist schattseitigen Gebirgslagen über 1200 m Seehöhe gelangt im Sägewerk „WINTERHOLZ" zum Einschnitt. Verlässliche und gut ausgebildete Mitarbeiter sortieren das Schnittholz nach den verschiedenen Verwendungszwecken und Kundenwünschen. Nach einer natürlichen oder technischen Trocknung in einer Trockenkammer, welche mit den Sägenebenprodukten Rinde und Hackschnitzel beheizt wird, wird das Produkt „WINTERHOLZ" nochmals nachsortiert und für den Versand fertiggemacht. Mehr als 70 % des Jahreseinschnittes wird nach Italien exportiert, wo langjährige Kunden die gleich bleibend hohe Qualität von „WINTERHOLZ"
schätzen und zu Möbeln, Türen, Fenstern oder anderen Gegenständen aus Holz verarbeiten. Infos unter 0676/848024100 oder www.winterholz.at
