Sägewerk Winterholz investiert verstärkt in die nahe Zukunft

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Das Traditionss
gewerk kann auf eine mehr als 100-jhrige Geschichte zurckblicken. Gegrndet 1913 von Norbert Haslacher, wurde der Betrieb zwischenzeitlich ber 40 Jahre von Wilfriede Winter mit viel Herzblut gefhrt. Zur Jahrtausendwende erfolgte dann die bergabe an Ursula und Hannes Krobath, die seither das Unternehmen,
das f
nf Mitarbeiter beschftigt, leiten und in die Zukunft fhren. Dazu Hannes Krobath: „Um den internationalen Standards der Holzindustrie gerecht werden zu knnen, wurden in den letzten Jahren Investitionen in der Hhe von rund 1 Mio. EURO gettigt." Speziell in das Dmpfwerk mit Standort in Sachsenburg,
das der Holzveredelung und -Verarbeitung dient, wurde investiert. Ursula Krobath unterstreicht dabei, dass vorwiegend qualitativ hochwertiges Holz aus der Region zur Verarbeitung gelangt. Der Exportanteil der Winterholz GmbH liegt bei 60 Prozent, wobei
berwiegend der italienische Markt bedient wird.

Japanischer Besuch bei Winterholz - Mühldorf

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Von links: Christoph Kulterer, Präsident des Fachverbandes Sägeindustrie Österreich Rumi Nagachima, Ursula Krobath, Hannes Krobath, Shinichi Amada und Direktor Makoto Oza

Im Zuge ihrer Europareise stattete eine Delegation des japanischen Landwirtschaftsministeriums Anfang Mrz dem Sgewerk Winterholz in Mhldorf einen Besuch ab. Man zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfhigkeit des Betriebes, der auf die Erzeugung von Antikholz spezialisiert ist sowie die Bedeutung des lokalen Marktes schtzt und einen Holzabholmarkt errichtet hat.

Aufbauarbeit zerstört

Mitte 2003 erhielt Wilfriede Winter-Haslacher aus Mhldorf fr ihre beispielhafte Waldbewirtschaftung den sterreichischen Staatspreis. Doch nach Sturm Paula sind ein Großteil ihrer hochgelobten Flchen binnen Minuten zerstrt worden.
Wie viel Hektar? „Das will ich nicht wissen, denn mein Gemtszustand, der am Tag nach dem Sturm auf Null war, muss sich noch bessern", sagt die agile Waldburin. Forstexperten sprechen von bis zu 80 Hektar schwer geschdigten Waldes - inklusive Schutzwaldprojekt im Mhldorfer Graben mit einer Schadholzmenge in der Grßenordnung von 20.000 Festmetern. Die 74 Jhrige berlsst auch im Angesicht der durch Sturm Paula verursachten Schden nichts dem Zufall: Sie redet und verhandelt mit den Mnnern (Frster, Heer), hlt berall Nachschau und denkt auch ber die Zukunft nach, obwohl sie sagt: „Ich wollte meinen Enkeln einen ordentlich gepflegten Wald berlassen. Doch jetzt ist das leider nicht mglich. Aber ein paar Jahre werd ich schon noch unseren Wald pflegen."
Dabei sieht sie nicht nur ihre Probleme: „
berlegen wir doch mal, welche anderen Betriebe an der Schadholzbeseitigung arbeiten mssen und wann diese ihr Geld erhalten werden?"

Ein Sägewerk der besonderen Art

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Sägewerksleiter Hannes Krobath schwört auf die gute Rundholzqualität in ausgesuchten Gebieten der Oberkärntner Wälder. Nur feinjähriges, langsam gewachsenes Holz aus zumeist schattseitigen Gebirgslagen über 1200 m Seehöhe gelangt im Sägewerk „WINTERHOLZ" zum Einschnitt. Verlässliche und gut ausgebildete Mitarbeiter sortieren das Schnittholz nach den verschiedenen Verwendungszwecken und Kundenwünschen. Nach einer natürlichen oder technischen Trocknung in einer Trockenkammer, welche mit den Sägenebenprodukten Rinde und Hackschnitzel beheizt wird, wird das Produkt „WINTERHOLZ" nochmals nachsortiert und für den Versand fertiggemacht. Mehr als 70 % des Jahreseinschnittes wird nach Italien exportiert, wo langjährige Kunden die gleich bleibend hohe Qualität von „WINTERHOLZ"
schätzen und zu Möbeln, Türen, Fenstern oder anderen Gegenständen aus Holz verarbeiten. Infos unter 0676/848024100 oder www.winterholz.at