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1912 als bäuerliches Sägewerk vom Urgroßvater der heutigen Besitzerfamilie gegründet, entwickelte sich das Unternehmen im Laufe eines Jahrhunderts zu einem modernen und innovativen Betrieb der am Standort in Mühldorf/Mölltal auf die Schnittholzproduktion und Weiterverarbeitung von Lärchen- und Zirbenholz spezialisiert ist. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter bilden das Rückgrat eines jeden Unternehmens und sind so auch verantwortlich für einen reibungslosen und qualitätsorientierten Produktionsablauf. Für die langjährige Leitung des Sägebetriebes und des familieneigenen Forstbetriebes wurde Wilfriede Winter, die Seniorchefin des Unternehmens in den Jahren 2005 und 2012 mit dem „Staatspreis für vorbildlich Wald- und Forstwirtschaft“ und dem „Silbernen Verdienstzeichen des Landes Kärnten“ ausgezeichnet.
Am Sitz in Mühldorf/Mölltal wird in einem konventionellen Gattersägewerk mit einem Einschnitt von ca. 8.000 fm der Rohstoff für die Weiterverarbeitung erzeugt. Das neu errichtete Biomasse Heizwerk am Betriebsgelände ermöglicht es, unser modernes Dämpfwerk, in dem jährlich 3.000m3 Lärchen- und Fichtenholz gedämpft werden, sowie die Trockenkammern mit der nötigen Energie zu versorgen.
Heute wird das Unternehmen in 4. Generation von Ursula und Hannes Krobath geführt.
Energie
Um dem ökologischsten aller Baustoffe auch in der Verarbeitung gerecht zu werden, wurde 2014 ein Kleinwasserkraftwerk und 2017 eine PV Anlage in Betrieb genommen, welche den gesamten Strombedarf im Sägewerk abdecken und darüber hinaus noch Elektrizität für 400 Haushalte erzeugen. Zusätzlich wurde im Jahr 2022 ein Biomasse Heizwerk am Betriebsgelände errichtet, um die Dämpfkammern sowie Trockenkammern selbst mit der nötigen Wärme zu versorgen und die beste Qualität zu sichern. Das Biomasse Heizwerk wird mit eigenen Energieholz geheizt, somit sind wir als Unternehmen energieautark.
Das Antikholz nimmt den Hauptanteil unserer Produktion ein.
Durch ein spezielles Dämpfverfahren wird aus frischem Lärchen- und Fichtenschnittholz die Antiklärche und Antikfichte. Es wird keine Veränderung der Zellstruktur vorgenommen, jedoch wird durch das Eindringen des Wasserdampfes in das Holzinnere über eine längere Zeitspanne der gesamte Holzkörper verfärbt und so der gewünschte Altholzeffekt erzielt.
Je nach Kundenanforderung wird nach der technischen Trocknung durch Hobeln, Bürsten oder Hacken die gewünschte Oberfläche erzielt.
Jänner 2026
Der Winter hat unser Sägewerk fest im Griff: Schnee, klare Morgen und der Sonnenaufgang über dem Gelände sorgen für besondere Eindrücke, die wir gern mit Ihnen teilen. Die Bilder zeigen einen ruhigen Moment – bevor es wieder mit vollem Einsatz weitergeht.
Zum Start ins neue Jahr wünschen wir allen Kundinnen, Kunden und Partnern alles Gute, Gesundheit und Erfolg. Vielen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und auf ein weiteres erfolgreiches, gemeinsames Jahr.
Ab dem 19.01.2026 sind wir wieder für Sie da – motiviert, mit neuer Energie und bereit für die Aufgaben des kommenden Jahres. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Unser Standardprodukt, das rohe Schnittholz, durchläuft in unserem Sägewerk auf Kundenwunsch hin einen zusätzlichen Bearbeitungsprozess: Es wird gehackt. Dabei wird die Oberfläche des Holzes aufgebrochen und strukturiert. Dieser Arbeitsgang verleiht dem Holz eine markante, rustikale Optik.
Unsere gehackten Bretter sind nicht nur optisch ein Hingucker, sondern auch äußerst flexibel einsetzbar. So ist es möglich, unserer gehackten Ware als Fassadenverkleidung oder auch Wand- und Deckenverkleidung zu verwenden. Die strukturierte Oberfläche wirkt lebendig, der Raum gewinnt an Wärme sowie Charakter und glänzt durch Individualität. Das veredelte Produkt ist somit ideal für die moderne, wie auch die rustikale Bauweise. Auch für einzelne Möbelstücke eignet sich das gehackte Holz und mit der richtigen Beleuchtung wird es zu einem Eyecatcher!
Vor Kurzem durften wir bei uns eine ganz besondere Besuchergruppe begrüßen: den Waldverband Kärnten. Gemeinsam haben wir einen spannenden und informativen Tag verbracht – mit einem Rundgang durch unser Werk, Einblicken in unsere Arbeitsweise und einem regen Austausch über das, was uns alle verbindet: Holz, Waldwirtschaft und die Zukunft regionaler Wertschöpfung.
Beim gemeinsamen Rundgang konnten wir der Exkursionsgruppe die verschiedenen Stationen der Holzverarbeitung direkt vor Ort zeigen – von der Anlieferung des Rundholzes über die Verarbeitung zu Schnittholz bis hin zur Veredelung unserer Bretter. Besonderes Interesse galt dabei auch den technischen Abläufen, unserer Dämpfkammern, der modernen Hackmaschine sowie der Weiterverarbeitung durch Bürsten und Hobeln.
Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung unseres Biomasse-Heizwerks. Hier erklärten wir, wie wir Holzreste sinnvoll nutzen, um unseren Betrieb umweltfreundlich mit Wärme zu versorgen – ein geschlossener Kreislauf, der für viele Besucher ein spannendes Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften war.
Nach dem Rundgang blieb noch genügend Zeit für persönliche Gespräche und den fachlichen Austausch. Die Themen reichten von aktuellen Herausforderungen in der Wald- und Forstwirtschaft über Holzqualität und Verarbeitung bis hin zu gemeinsamen Visionen für die Zukunft der regionalen Holzwirtschaft.
Wir bedanken uns herzlich beim Waldverband Kärnten für den Besuch, das große Interesse und die spannenden Gespräche.
Montag bis Donnerstag
07:00 bis 12:00 Uhr
13:00 bis 17:00 Uhr
Freitag
07:00 bis 12:00 Uhr